Zweites Blogthema: Home Automation

Ab heute gibt es in meinem Blog ein zweites Thema: Home Automation. Ich werde in Zukunft nicht mehr nur über Astronomisches schreiben, sondern auch über meine Erfahrungen und Implementierungen, wie ich mein zuhause "smarter" mache.

Wie kam es überhaupt dazu, dass ich mit Automatisierung in meinem Haus anfing? Auch hier liegt der Ursprung bei der Astronomie: Als ich 2014 meine Dachsternwarte aufs Haus baute, war mir wichtig, dass ich möglichst viele Funktionen automatisieren oder zumindest remote bedienen kann.

Aus dieser Erfahrung kam es dann fast ganz von selbst, dass ich Automatisierung auch im Haushalt wollte. Einen Staubsauger-Roboter hatte ich eh schon und Universal-IR-Fernbedienungen oder eine auf Funk basierende Heizungssteuerung. Aber es waren eben einzelne, nicht miteinander verbundene Komponenten.

Das hat sich seit 2014 massiv verändert. Inzwischen läuft bei mir ein Hausautomatisierungssystem auf Basis von FHEM, mit über 500 definierten "Entities". Was mir aber von Anfang an wichtig war: Die "smarte" Bedienung soll immer nur zusätzlich möglich sein, eine klassische Bedienung "von Hand" muss jederzeit weiterhin möglich sein.

Auch die interne Netzwerkinfrastuktur hat sich dadurch in meinem Haus deutlich verändert. An eine strukturierte Netzwerkverkabelung hatte ich zum Glück schon vor 20 Jahren gedacht. Aber statt Token Ring und 10MBit Ethernet läuft derzeit 1GBit Netzwerk über die Kabel, mit Power over Ethernet, wo dies notwendig ist. Die Fritzbox wurde "degradiert" und stellt an sich nur noch die Verbindung zum Internet her. Ab dem Ethernet-Port der Fritzbox habe ich die Netzwerkinfrastruktur unter meiner eigenen Kontrolle mit dedizierter Hardware-Firewall und einem strukturierten WLAN Setup mit zentralem Management.

Also auch in diesem Bereich wird es sicher spannend bleiben, wie sich mein "Smart Home" in Zukunft weiterentwickeln wird.