Es fehlt noch was zur Sternwarte...

Am Dienstag, 07.10.2014 war der letzte Tag des Kuppelbaus. Da ich jedoch direkt nach Abschluss der Arbeiten beruflich los musste, komme ich erst jetzt dazu, den Bericht zum Dienstag zu liefern: Die Kuppel steht zwar schon auf dem Dach, aber noch ist sie nicht verkabelt und angeschlossen.

Deshalb kommt das Baader-Team um 8:30 Uhr und beginnt mit der Verkabelung. Zuerst wird die Steuerbox montiert und die Kabel angeschlossen. Ebenso werden die Kabel im drehenden Teil der Kuppel zunächst mit der Schleppkette verlegt und dann in der Anschlussbox verdrahtet. Insgesamt sind dies 4 Kabel mit jeweils 4 Adern, wovon 13 für die Kuppel verwendet werden. Drei Adern sind also noch frei, etwa um eine mögliche Funkkamera mit Strom zu versogen, falls ich später mal eine Webcam im der drehenden Kuppel anbringen möchte. In der Kuppel kann später noch Zubehör montiert werden, indem es mit kurzen Blechschrauben in der inneren Schale der GFK Kuppel befestigt wird.
Als letzter Montageschritt folgte das Anbringen der Verkleidungen für die Versorgungsleitungen und die Schleppkette, damit der Innenraum der Kuppel sauber und auch bei Dunkelheit sicher ist.
Damit war die Installation abgeschlossen und der erste Funktionstest der Kuppel konnte erfolgen. Mit der Fernbedienung kann jetzt sowohl die Klappe und Luke geöffnet und geschlossen werden und die Kuppel gedreht werden. Notbedienung ist auch über die Tasten im Steuerkasten möglich.
Nach Übergabe der Dokumente und Bedienungsanleitungen für die Komponenten der Kuppel war damit die Montage der Kuppel beendet.
Nun fehlt noch die Innenverkleidung der Sternwarte sowie die Kabel zur Montierung (Strom, USB und LAN). Es werden also noch interessante Arbeitstage in der Sternwarte folgen.