Zusammenbau Tag 2

Am zweiten Tag ging es um 9 Uhr wieder los. Noch vor dem Frühstück hatten wir weitere Teile zusammengebaut, um den eventuellen Bedarf an zusätzlichen Schrauben und Metallteilen zu ermitteln. Dann ging es Schlag auf Schlag.

Wir konnten die selbstgedruckte Fangspiegelspinne zusammen mit dem justierbaren Fangspiegelhalter am Dobson Hut positionieren und hatten damit den Hut bereit für die Optik.


Der nächste Schritt war, alle Teile des optischen Systems zusammenzubauen, soll heißen, die Spiegelbox mit Dobson Hut über die 12mm Aluminiumstangen zu verbinden. Mechanisch war dies kein Problem und in Kürze bewerkstelligt. Jetzt sah es schon wie ein Teleskop aus!

Somit konnten wir uns an die Montage der Optik machen. Für den Hauptspiegel mussten wir eine eigene Spiegelhalterung entwickeln und ausdrucken - ein Maßanzug für den Spiegel.

Der Fangspiegel musste nur auf den vorbereiteten Fangspiegelhalter geklebt werden und war damit bereit zur Montage.

Auch der zweite Tag ging wieder bis spät in die Nacht und wir konnten mit unseren temporär zu verwendenden Federn die Spiegel so einbauen, dass sie justierter waren. Vom Prinzip funktioniert die Mechanik also auch für die Spiegeljustage. Weil es aber schon so spät in der Nacht war, hatten wir nicht mehr die Geduld und Ruhe, das optische System exakt einzurichten und zu justieren. Deshalb bauten wir das Teleskop wieder auseinander, damit ich es mit zu mir nachhhause nehmen konnte, um es dann in Ruhe zu justieren und am Stern zu testen.

Ergebnis des Bau-Wochenendes: Wir können tatsächlich ein 3D gedrucktes Teleskop bauen und haben gute Chancen, bis zum Astronomietag am 24.3. fertig zu werden!